Herzlich Willkommen beim BIENE Netzwerk!

Der Boden ist Ausgangspunkt für alles Leben auf der Erde und liefert über 90% unserer Nahrung. Er ist auf vielfältige Weise bedroht: Überbauungen und Übernutzung in Gunstlagen, Vernachlässigung und Aufgabe in Ungunstregionen. Ein allgemeines Bewusstsein der Bevölkerung scheint verloren zu gehen, bzw. entspricht nicht mehr der Realität.

Das Land Niederösterreich ist seit 2003 Mitglied im europäischen Bodenbündnis (ELSA) und auf Initiative von LH Dr. Erwin Pröll wurden seither zahlreiche best-practice-Projekte in Gemeinden verwirklicht und die Kampagne „unser Boden wir stehen drauf“ ist zum internationalen Vorzeigebeispiel für bürgernahe Bewusstseinsbildung geworden. Etwa die Hälfte der Mitglieder des europäischen Bodenbündnisses kommen aus Niederösterreich.

Der Verein BIENE ist bereits seit Jahren aktiver Partner der Abteilung Landentwicklung, des Amtes der NÖ Landesregierung und hat bereits zahlreiche Projekte zum Thema Bodenschutz und Nachhaltigkeit abgewickelt.

Seit dem Jahr 2010 leitet der Verein BIENE EU Projekte und trägt somit niederösterreichisches Know-how in den Donauraum hinaus.

Ziel des Projektes SONDAR ist es, ein Netzwerk wachsender Bodenverantwortung zu knüpfen: zwischen Wissenschaft und Praxis, zwischen Verwaltung und Landnutzern, zwischen Bildung, Kunst und der gesamten Bevölkerung. Es geht darum, Maßnahmen zu verwirklichen und Prozesse zu initiieren, die sich in Folge in den am Projekt beteiligten - aber auch in anderen Regionen und Ländern erfolgreich weiter entwickeln können. Die Wirkung der Projektbeispiele soll für den gesamten Donauraum relevant werden und nach Projektende in eine Strategieentwicklung zur Weiterführung der Aktivitäten münden. Die von den Partnern gesetzten Maßnahmen zielen darauf ab, quantitativen und qualitativen Bodenschutz durch Demonstration von Musterbeispielen auf zu zeigen.

Böden sind lebende Systeme, die ihre Funktion im Ökosystem und für den Menschen nur erfüllen können, wenn ihre Eigenschaften weitgehend intakt sind. Eine nachhaltige Landbewirtschaftung im Donauraum kann einen entscheidenden Beitrag zur Bodenfruchtbarkeit, zum vorbeugenden Hochwasserschutz und zur Nutzung der Böden als Kohlenstoffspeicher (=Klimaschutz) leisten.

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